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Morphologie & Zellbiologie

Das histologische Labor der Unfallchirurgie Innsbruck wurde 2010 um ein Zelllabor erweitert.

Es ist unser Ziel, neben klinisch relevanten Fragestellungen im Bereich Knochen- und Knorpelheilung einen Beitrag im Bereich der Grundlagenforschung zu leisten. Dies geschieht durch folgende Schwerpunkte:
 

  • Osteoporose und Zellbiologie 
    Wir arbeiten daran, die Osteoporose besser zu verstehen und untersuchen neue Methoden, um dem Ungleichgewicht zwischen Knochenauf- und -abbau entgegenzuwirken. Das Ziel ist der Einsatz von zellbasierten Verfahren als vorbeugende Behandlung bei geriatrischen Erkrankungen oder zur Optimierung von Frakturheilung.

    Dabei konzentrieren wir uns auf das Isolieren und Charakterisieren adulter Stammzellen aus verschiedenen Geweben und untersuchen diese im Hinblick auf ihr Differenzierungspotential. Adulte Stammzellen können unter anderem zu Osteoblasten differenziert werden und stellen somit das Ausgangsmaterial für eine mögliche Stammzelltherapie zur Knochenregeneration dar.    

 

 
Fig. 1: Adulte Stammzellen visualisiert mit einem live cell imaging system (CellIQ). Dabei kann sowohl die Migration als auch die Proliferation der Zellen gemessen werden.        Fig. 2: Adulte Stammzellen in animierter 3D-Floureszenzmikroskopie; Bei dieser Technik können mithilfe von spezifischen Antikörpern Zellorganellen bzw. Proteine und deren Verteilung in der Zelle beobachtet werden. Aktinskelett = grün, späte Endosomen = rot, Zellkern = blau.

 

  • Bandscheibenforschung (OÄ Dr. Ingrid Sitte)
    Bis jetzt fehlen morphologische und ultrastrukturelle Abgrenzungen von posttraumatischen und degenerativen Veränderungen im Bereich der Bandscheiben. Ziel unserer Arbeit ist die Beschreibung posttraumatischer, posttraumatisch degenerativer und degenerativer Bandscheibenveränderungen auf histologischer und ultrastruktureller Ebene im Transmissions-Elektronenmikroskop.

    Weiterführende immun-histochemische Untersuchungen und Untersuchungen der Bandscheibenzellen in Zellkultur schließen sich diesen morphologischen Untersuchungen an. Es soll ein Bezug von der Klinik einschließlich der bildgebenden Verfahren wie Röntgen, CT-, MRI-Untersuchungen und deren morphologischer Erscheinung bis hin zur Bandscheibenzelle erarbeitet werden. Dies soll zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Situation dienen und damit auch in Folge eine Verbesserung der Behandlungsstrategien nach sich ziehen.
     

Das Labor bietet neben der Möglichkeit zur Durchführung von Forschungsprojekten auch jungen ÄrztInnen die Chance im Rahmen von Diplom- und PhD-Arbeiten wissenschaftlich zu arbeiten.

© 2011-2016 Universitätsklinik für Unfallchirurgie Innsbruck